Virtuelle Teamarbeit

Leises Anklopfen wird fällig!

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 12. Februar 2009

Es ist an der Zeit, diejenigen zu erinnern, die ihre Pflichtaufgaben für den Erwerb des Teilnahmezertifikats noch nicht erbracht haben. Bis zum Ende des Moduls ist ja jetzt nicht mehr viel Zeit. Obwohl wir die Voraussetzungen für die Vergabe der Zertifikate zu Beginn des Moduls immer explizit ansprechen, brauchen einige Teilnehmende immer noch mal eine Erinnerung:

  • die Einen sind so stark in ihre Teamarbeit involviert, dass sie die Beiträge zur teamübergreifenden Lernstil-Diskussion bzw. zu den E-Learning-Herausforderungen vergessen oder übersehen,
  • andere kommen mit ihrem E-Learning-Herausforderungen zu Beginn noch nicht so gut zurecht und
  • wieder andere brauchen etwas länger, um sich im Modul zu orientieren und die verschiedenen angesprochenen Aspekte im Blick zu haben.

In diesem Lauf sind es drei Teilnehmende, die den „erhobenen Zeigefinger“ zu sehen bekommen. Mal sehen wie sie reagieren. In der Vergangenheit hat sich die überwiegende Zahl der Erinnerten für diese Hilfestellung bedankt aber es hat auch schon Teilnehmende gegeben, die versucht haben, mit Entschuldigungen und Erklärungen doch noch an das E-Learning-Herausforderungen zu kommen. Wie sagte doch mal eine Moderatorin:

In der Teilnahmegebühr ist das Zertifikat nicht enthalten – das muss man sich hier hart erarbeiten!

Nun ja, die OLIM-Moderatorinnen sind allesamt für ihre Aufgaben geschult (Train the E-Trainer) und achten darauf, dass niemand versehentlich auf dem Weg zum Ziel verloren geht.

Der Griff zum Telefon

Posted in Woche 2 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 2. Februar 2009

Tja, manchmal müssen wir eben doch zum Hörer greifen: der „unsichtbare Vierte“ (s. Eintrag vom 31.1.09) hatte sich nicht gemeldet und das Team wusste auch nichts, sondern hatte fleißig an der Fallstudienanalyse gearbeitet und gehofft, dass Nr. 4 wieder auftauchen und sich einklinken würde (vermutlich passiert so was in der Berufspraxis auch häufiger: man macht Annahmen ohne sie zu überprüfen und schon läuft ein Projekt aus dem Ruder).

Wie sich in dem Telefonat herausstellte, hatte unser Teilnehmer zu Beginn technische Probleme und statt sich an die freundliche Serviceline des Rechenzentrums oder an uns Moderatorinnen zu wenden, wollte er das Problem (zunächst) allein lösen. Als es dann nach zwei Tagen endlich klappte, hatte er ein ganz schlechtes Gewissen und traute sich nicht mehr, in die Diskussion einzusteigen, zumal er mit den versprochenen Zuarbeiten schon im Verzug war.
Im Modul werden eigentlich alle Wege (Blackboard Tour, Forum Medientechnik, FAQ, RZ-Hotline) aufgezeigt, und eine der Aufgaben in der Online-Vorbereitungswoche ist es, diese auch aktiv auszuprobieren, aber vielleicht können wir versuchen, künftig die Scheu vor diesen Wegen noch mehr zu nehmen, damit sich so ein Fall nicht wiederholt…zum Wohle des einzelnen Teilnehmers, aber auch des Teams und der Gesamtgruppe.

Ich habe ihm versichert, dass sein Team sich freuen werde, wenn er trotz Verspätung in die Diskussion einsteigen wird und wir wären ja ggf. auch noch da, um zu helfen. Vielleicht hat ihn aber auch am meisten überzeugt, dass ich gesagt habe, wie wichtig doch diese Erfahrung für das ganze Team ist und wie viel sie daraus lernen könnten für ihre zukünftige Arbeit in virtuellen Teams. Jedenfalls hat er sich nach unserem Telefonat doch drangewagt und seinem Team mit der Bitte um Verständnis erläutert, was passiert war. Wie nicht anders zu erwarten, haben alle Teammitglieder ihn mit virtuellen offenen Armen aufgenommen und sich selbst wiederum entschuldigt, dass sie nicht bei ihm nachgefragt hätten.

Was wäre wohl passiert, wenn wir Moderatorinnen nicht nachgehakt hätten?

Moderatorinnen bloggen für Sie!

Posted in Allgemeines by Marion Bruhn-Suhr on 17. Januar 2009

Die Moderatorinnen des OLIM-Moduls „Virtuelle Teamarbeit“ der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Hamburg werden in den kommenden vier Wochen in diesem Blog schreiben, was sie in ihrer täglichen Moderatorinnentätigkeit so bewegt.

Sigrun Bones, Dr. Marion Bruhn-Suhr und Sandra von der Reith

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