Virtuelle Teamarbeit

So – die Teams können aufatmen

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Sandra von der Reith on 16. Februar 2009

 

Denn nun haben alle die zweite Teamaufgabe termingerecht eingereicht, und damit in diesem Bereich der virtuellen Teamarbeit alle Anforderungen für das Zertifikat erfüllt – denn das hat man, wie immer mal wieder gern erwähnt, nicht durch die Kursgebühr automatisch mit erworben ;-). Einen ersten Blick habe ich schon auf die sehr unterschiedlichen Lösungen geworfen, und damit steht fest: die Anforderungen sind erfüllt. So, nun heißt es für mich und meine Kolleginnen schnell ein Feedback zu erstellen, denn die Teilnehmer warten – so wie wir zuvor auf ihre Lösungen!

Höchst kritikfähig!

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Sandra von der Reith on 11. Februar 2009

 

Nun ist es soweit: Die Studierenden antworten auf das Feedback zur ersten Teamaufgabe – das müssten sie nicht, tun sie glücklicherweise aber eigentlich immer!

Für uns Moderatorinnen immer wieder ein gleichzeitig spannender, aber auch beruhigender Moment, denn nun kann man sehen, wie mit unseren Anregungen umgegangen wird.

Und ein weiteres Mal zeigt sich, das die Teilnehmer höchst kritikfähig sind: Zum einen sind sie interessiert zu erfahren, wie ihre gemeinsame Arbeit an der Fallstudie beurteilt wurde, und vertiefen auch gleich ihre Diskussion darüber. Eine Studentin hat an ihre Nachricht gleich noch zusätzliche Sekundärtexte angehängt, mit der Bitte an alle vielleicht noch weiter zu diskutieren, und ein anderer Teilnehmer stellt vertiefende Nachfragen, an die ich mich gleich machen werde ;-).

Fast noch wichtiger aber ist, dass sich die Studierenden auch intensiv mit unseren Tipps zur Verbesserung der virtuellen Teamarbeit auseinandersetzen, und beginnen viele unserer Optimierungsvorschläge bereits jetzt in der zweiten Teamaufgabe umzusetzen. Und auf die sind wir natürlich auch schon sehr gespannt!

 

Geschafft! Alle Teams haben ihre erste virtuelle Teamarbeit eingereicht

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 9. Februar 2009

Diesmal hat’s wieder richtig gut geklappt:
kein Team hat vergessen, die Arbeit auch „offiziell“ bei uns Moderatorinnen einzureichen.
Die eingereichten Fallstudienanalysen sind wieder ganz unterschiedlich: da gibt es das Team, das über die Pflichtlektüre hinaus noch viel im Internet recherchiert hat und dann Probleme mit der vorgegebenen Länge der Antwort hatte. Dann gab es ein Team, das quasi am ersten Problem des Falles hängen geblieben ist, diesen ganz ausführlich analysiert, aber die weiteren Punkte des Falls außer Acht gelassen hat.
Ein drittes Team hat eine sehr kurze aber übersichtlich und gut begründete Analyse eingereicht und Team Nr. 4 hat ebenfalls auf der Basis der bereitgestellten Pflichtlektüre aber unter Nutzung der vielfältigen Berufserfahrung ihre Lösung zusammengestellt.
Es ist immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich die eingereichten Lösungen sind!

In unserem Feedback heben wir jetzt in erster Linie auf die Art der Zusammenarbeit ab: wir wollen unsere Teilnehmenden ja insbesondere auf die zukünftigen Module vorbereiten und bei der praktischen Arbeit in virtuellen Teams gibt es noch einiges zu verbessern:
Sei es, dass Lösungsansätze zu früh als erste Entwürfe der Endfassungen gespeichert werden und damit eine wirkliche asynchrone Diskussion verhindert wird, sei es dass die Betreffzeilen nicht aussagekräftig sind und damit das Auffinden von Diskussionsbeiträgen erschwert wird. Manchmal werden auch Beiträge einzelner einfach „links liegen“ gelassen, was einen demotivierenden Beigeschmack bei den Betroffenen hinterlässt.

Mal sehen, wie die Teams auf unser Feedback reagieren, ob sie nachfragen, ob sie unsere Tipps annehmen und beherzigen und überhaupt, wie sie nach den bisherigen Erfahrungen mit der virtuellen Organisation an die zweite Aufgabe heran gehen.

Virtuell und vor allem lebendig

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Sigrun Bones on 8. Februar 2009

Mittlerweile haben die meisten Teilnehmer erkannt, dass E-Learning hier mehr ist als Selbststudium auf einer Lernplattform.

Das Zusammenspiel aus Selbststudium, Einzelaufgaben, Diskussionsforen für die Gesamtgruppe, Kleingruppenaufgaben per Chat und Forum mit entsprechender Dateiablage verknüpft mit der durch die Moderatorinnen angeregten Reflexion der Erfahrung und des „Selbermachens“ eröffnet neue Perspektiven.

Während der Präsenz haben sich die Teilnehmer persönlich kennengelernt und die Teamarbeit organisiert, jetzt hat es sich gezeigt, ob die Aufgabenverteilung erfolgreich war (die erste Kleingruppenaufgabe wurde pünktlich eingereicht).Sie haben gelernt, wie man die Beiträge kurz und knapp formuliert (so wie man sie selbst gern lesen möchte ;-)). Interessant auch, dass einige Teilnehmer die schriftliche Kommunikation inzwischen vorziehen, da bedachter und bewusster Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht werden. Jedes Team und auch jedes einzelne Teammitglied hat für sich Regeln für Kommunikation und Feedback erarbeitet. Was den einen oder anderen vielleicht etwas überrascht, ist der nötige Einsatz an Zeit und Selbstdisziplin für den Kurs, obwohl die Zeitangaben im Infoflyer und im Kursfahrplan stehen und auf der Präsenz noch einmal explizit angesprochen wurden.

Die Teilnehmer erkennen (und äußern das auch!) inzwischen den persönlichen Mehrwert durch den Medieneinsatz beim E-Learning, die zeitliche und räumliche Unabhängigkeit (im Rahmen von Terminen und Technik), die unterschiedlichen Blickwinkel und Herangehensweisen durch die Teammitglieder sowie die gute Mischung aus Selbststudium und (virtueller) Teamarbeit.

Wie stellen wir die Teams zusammen?

Posted in Woche 2 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 28. Januar 2009

Wie eigentlich immer tauchte auch diesmal am Ende der Präsenz die Frage auf, nach welchen Kriterien wir eigentlich die Teams zusammenstellen. Die meisten Teilnehmer kennen das z.B. aus Seminaren in den Firmen in der Regel so, dass sie sich selbst zusammenfinden mögen (wobei dann oft auch noch viel Zeit vergeht, aber eben am Ende auch diejenigen, die sich schon kennen, wieder in einer Gruppe zusammen arbeiten).

Wir stellen die Teams im Vorfeld nach objektiven Kriterien zusammen:
­

  • die Mitglieder eines Teams sollen nicht alle aus einer Gegend kommen (damit verhindern wir, dass man sich vielleicht doch abends irgendwo trifft und die Teamaufgaben in einer Präsenzsituation erledigt. Wir Moderatorinnen hätte dann keine Chance den Teamprozess zu begleiten und Feedback sowie Tipps für das weitere Arbeiten in virtuellen Teams zu geben)
  • einem Team sollen sowohl Frauen als auch Männer angehören und
  • ­

  • wir versuchen, die Studienfachrichtungen zu mischen (Hintergrund hierfür ist die Annahme, dass dadurch eine Mischung an Lernstilen und -typen zustande kommt, wie sie den Teilnehmenden auch im Berufsalltag begegnet)

Wenn unsere Teilnehmer anschließend ein weiteres OLIM-Modul machen, versuchen wir, die Teamzusammensetzungen so zu verändern, dass jede/r sich im Studium mit unterschiedlichen Personen arrangieren bzw. sich auf immer neue MitstreiterInnen einzustellen lernt – ganz wie im richtigen Berufsleben, wo man sich in der Regel ja seine Kolleginnen und Kollegen auch nicht aussuchen kann. Außerdem kann man hier lernen, wie man verschiedene Lernstile und -typen Gewinn bringend in eine Teamarbeit integrieren kann.