Virtuelle Teamarbeit

Leises Anklopfen wird fällig!

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 12. Februar 2009

Es ist an der Zeit, diejenigen zu erinnern, die ihre Pflichtaufgaben für den Erwerb des Teilnahmezertifikats noch nicht erbracht haben. Bis zum Ende des Moduls ist ja jetzt nicht mehr viel Zeit. Obwohl wir die Voraussetzungen für die Vergabe der Zertifikate zu Beginn des Moduls immer explizit ansprechen, brauchen einige Teilnehmende immer noch mal eine Erinnerung:

  • die Einen sind so stark in ihre Teamarbeit involviert, dass sie die Beiträge zur teamübergreifenden Lernstil-Diskussion bzw. zu den E-Learning-Herausforderungen vergessen oder übersehen,
  • andere kommen mit ihrem E-Learning-Herausforderungen zu Beginn noch nicht so gut zurecht und
  • wieder andere brauchen etwas länger, um sich im Modul zu orientieren und die verschiedenen angesprochenen Aspekte im Blick zu haben.

In diesem Lauf sind es drei Teilnehmende, die den „erhobenen Zeigefinger“ zu sehen bekommen. Mal sehen wie sie reagieren. In der Vergangenheit hat sich die überwiegende Zahl der Erinnerten für diese Hilfestellung bedankt aber es hat auch schon Teilnehmende gegeben, die versucht haben, mit Entschuldigungen und Erklärungen doch noch an das E-Learning-Herausforderungen zu kommen. Wie sagte doch mal eine Moderatorin:

In der Teilnahmegebühr ist das Zertifikat nicht enthalten – das muss man sich hier hart erarbeiten!

Nun ja, die OLIM-Moderatorinnen sind allesamt für ihre Aufgaben geschult (Train the E-Trainer) und achten darauf, dass niemand versehentlich auf dem Weg zum Ziel verloren geht.

Höchst kritikfähig!

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Sandra von der Reith on 11. Februar 2009

 

Nun ist es soweit: Die Studierenden antworten auf das Feedback zur ersten Teamaufgabe – das müssten sie nicht, tun sie glücklicherweise aber eigentlich immer!

Für uns Moderatorinnen immer wieder ein gleichzeitig spannender, aber auch beruhigender Moment, denn nun kann man sehen, wie mit unseren Anregungen umgegangen wird.

Und ein weiteres Mal zeigt sich, das die Teilnehmer höchst kritikfähig sind: Zum einen sind sie interessiert zu erfahren, wie ihre gemeinsame Arbeit an der Fallstudie beurteilt wurde, und vertiefen auch gleich ihre Diskussion darüber. Eine Studentin hat an ihre Nachricht gleich noch zusätzliche Sekundärtexte angehängt, mit der Bitte an alle vielleicht noch weiter zu diskutieren, und ein anderer Teilnehmer stellt vertiefende Nachfragen, an die ich mich gleich machen werde ;-).

Fast noch wichtiger aber ist, dass sich die Studierenden auch intensiv mit unseren Tipps zur Verbesserung der virtuellen Teamarbeit auseinandersetzen, und beginnen viele unserer Optimierungsvorschläge bereits jetzt in der zweiten Teamaufgabe umzusetzen. Und auf die sind wir natürlich auch schon sehr gespannt!

 

Die Auswertung des Lernstil-Fragebogens ergab…

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Sigrun Bones on 10. Februar 2009

…..dieses Mal einen deutlichen Überhang an Aktivisten, beim letzten Mal waren es die Pragmatiker. In den früheren Kursen gab es eine relativ gleichmäßige Verteilung auf alle vier Lernstile.
Bei den Lerntypen fällt hier die Vielzahl an Akkomodierern auf, oft sind es aber auch Assimilierer und Divergierer, während Konvergierer in der Regel mit Abstand am geringsten vertreten sind.
Geschlechtsspezifische Abhängigkeiten des Lernstils lassen sich im Vergleich zu einem Kurs ausschließlich mit Frauen nicht erkennen. In einem Kurs mit Jurastudierenden lag der Schwerpunkt bei Reflektierern und Assimilierern. Hieraus ergibt sich bei unseren Teilnehmenden dann fast automatisch die Frage, ob der Lernstil etwas mit dem Studienfach zu tun hat.
Aktuell vermutete ein Teilnehmer einen Zusammenhang zwischen dem Lernstil bzw. dem Berufsfeld und der Entscheidung für das E-Learning-Angebot. Die Teilnehmenden am OLIM-Programm kommen aus ganz unterschiedlichen Berufs- und Studienfachgruppen (siehe auch OLIM Programmheft).

Oder sind die Gründe für die E-Learning-Wahl individuell verschieden und nicht unbedingt im Lerntyp begründet? Und ist es nicht entscheidend, dass das E-Learning-Angebot Inhalte für jeden Geschmack, sprich Lerntyp, bietet?
Vielleicht regt die Auswertung zu Kommentaren und Fragen an, nicht nur im Kursforum, sondern gern auch hier im Blog?
….

Geschafft! Alle Teams haben ihre erste virtuelle Teamarbeit eingereicht

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 9. Februar 2009

Diesmal hat’s wieder richtig gut geklappt:
kein Team hat vergessen, die Arbeit auch „offiziell“ bei uns Moderatorinnen einzureichen.
Die eingereichten Fallstudienanalysen sind wieder ganz unterschiedlich: da gibt es das Team, das über die Pflichtlektüre hinaus noch viel im Internet recherchiert hat und dann Probleme mit der vorgegebenen Länge der Antwort hatte. Dann gab es ein Team, das quasi am ersten Problem des Falles hängen geblieben ist, diesen ganz ausführlich analysiert, aber die weiteren Punkte des Falls außer Acht gelassen hat.
Ein drittes Team hat eine sehr kurze aber übersichtlich und gut begründete Analyse eingereicht und Team Nr. 4 hat ebenfalls auf der Basis der bereitgestellten Pflichtlektüre aber unter Nutzung der vielfältigen Berufserfahrung ihre Lösung zusammengestellt.
Es ist immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich die eingereichten Lösungen sind!

In unserem Feedback heben wir jetzt in erster Linie auf die Art der Zusammenarbeit ab: wir wollen unsere Teilnehmenden ja insbesondere auf die zukünftigen Module vorbereiten und bei der praktischen Arbeit in virtuellen Teams gibt es noch einiges zu verbessern:
Sei es, dass Lösungsansätze zu früh als erste Entwürfe der Endfassungen gespeichert werden und damit eine wirkliche asynchrone Diskussion verhindert wird, sei es dass die Betreffzeilen nicht aussagekräftig sind und damit das Auffinden von Diskussionsbeiträgen erschwert wird. Manchmal werden auch Beiträge einzelner einfach „links liegen“ gelassen, was einen demotivierenden Beigeschmack bei den Betroffenen hinterlässt.

Mal sehen, wie die Teams auf unser Feedback reagieren, ob sie nachfragen, ob sie unsere Tipps annehmen und beherzigen und überhaupt, wie sie nach den bisherigen Erfahrungen mit der virtuellen Organisation an die zweite Aufgabe heran gehen.

Virtuell und vor allem lebendig

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Sigrun Bones on 8. Februar 2009

Mittlerweile haben die meisten Teilnehmer erkannt, dass E-Learning hier mehr ist als Selbststudium auf einer Lernplattform.

Das Zusammenspiel aus Selbststudium, Einzelaufgaben, Diskussionsforen für die Gesamtgruppe, Kleingruppenaufgaben per Chat und Forum mit entsprechender Dateiablage verknüpft mit der durch die Moderatorinnen angeregten Reflexion der Erfahrung und des „Selbermachens“ eröffnet neue Perspektiven.

Während der Präsenz haben sich die Teilnehmer persönlich kennengelernt und die Teamarbeit organisiert, jetzt hat es sich gezeigt, ob die Aufgabenverteilung erfolgreich war (die erste Kleingruppenaufgabe wurde pünktlich eingereicht).Sie haben gelernt, wie man die Beiträge kurz und knapp formuliert (so wie man sie selbst gern lesen möchte ;-)). Interessant auch, dass einige Teilnehmer die schriftliche Kommunikation inzwischen vorziehen, da bedachter und bewusster Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht werden. Jedes Team und auch jedes einzelne Teammitglied hat für sich Regeln für Kommunikation und Feedback erarbeitet. Was den einen oder anderen vielleicht etwas überrascht, ist der nötige Einsatz an Zeit und Selbstdisziplin für den Kurs, obwohl die Zeitangaben im Infoflyer und im Kursfahrplan stehen und auf der Präsenz noch einmal explizit angesprochen wurden.

Die Teilnehmer erkennen (und äußern das auch!) inzwischen den persönlichen Mehrwert durch den Medieneinsatz beim E-Learning, die zeitliche und räumliche Unabhängigkeit (im Rahmen von Terminen und Technik), die unterschiedlichen Blickwinkel und Herangehensweisen durch die Teammitglieder sowie die gute Mischung aus Selbststudium und (virtueller) Teamarbeit.

Konfliktpotenzial Lernstile?

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Sigrun Bones on 7. Februar 2009

In der Forumsdiskussion zu den verschiedenen Lerntypen und –stilen haben die Teilnehmer auf einige interessante Aspekte hingewiesen: Die Reflektiererin kann sich nicht so mit der spontanen Diskussion im Chat anfreunden, da wenig Zeit und Raum für Beobachtungen und Überlegungen bleibt, sie zieht die Kommunikation im Forum vor. Der Theoretiker hingegen nimmt die Herausforderung der Absprache per Chat gern an, wenn diese strukturiert und effizient neue Aspekte beleuchtet. Wenn sich die Diskussion jedoch im Kreis dreht, verliert er schnell die Geduld. Diese Ungeduld teilt der Pragmatiker, wenn der praktische Nutzen nicht mehr klar ist. Die Aktivistin packt gern neue Herausforderungen an (ob in der synchronen oder asynchronen Kommunikation), kann dabei aber manchmal etwas vorschnell sein.

Mit anderen Worten: Die Bedeutung der unterschiedlichen Lernstile und Lerntypen kann sich im E-Learning durch die Distanz und die indirekte Kommunikation über das getippte Wort verstärken. Dabei müssen sich diese nicht als Stolperstein erweisen, vielmehr können die unterschiedlichen Herangehensweisen an Aufgaben auch eine Chance für besonders fruchtbare Ergebnisse darstellen.

Spannung – Warten auf die Teamlösungen

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Sandra von der Reith on 6. Februar 2009

Jetzt ist er mal wieder da: der spannende Tag der ersten deadline – bis heute Mitternacht sollen nun die Teamlösungen in mein Mailfach geflattert sein…Und da gibt es doch immer wieder Überraschungen, so hat etwa mal ein Team schlichtweg vergessen mir die Lösung zu mailen (und das obwohl sie fertig – und darüber hinaus richtig gut gelungen war), oder ein anderes eine Uralt-Version abgeschickt. (ja, ja, wie war das noch mit dem Chaos in der Dateiablage ;-)) Richtig spannend ist dann natürlich sich durch die Lösungen zu arbeiten, da so eine Fallstudie doch immer wieder zu völlig unterschiedlichen Ansätzen und Ideen führt. Ich denke, ich berichte wieder, wenn ich mich durchgearbeitet habe, wobei es mir bei der Korrektur nicht allein auf die Lösung ankommt, sondern auch auf den Kommunikations- und Arbeitsweg dahin! Aber bis es soweit ist, wüsste ich doch ganz gern, ob von unseren Lesern, von denen ja vielleicht auch ein paar als e-learning-Moderatoren arbeiten, was Sie so mit den Aufgaben erlebt haben…

Leider immer wieder mal ein Thema: technische Probleme mit dem Chat

Posted in Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 5. Februar 2009

Nachdem nun alle den Chat ausprobieren wollen, kommen die ersten Rückmeldungen, dass der Chat nicht funktioniert. Da heißt es geduldig nachzuhaken, welche Fehlermeldungen sie bekommen, ob sie den Browsertest gemacht haben, etc.
Meistens lassen sich die Probleme beheben, aber es gibt auch immer die hartnäckigen Fälle:
wenn eine Firma/ein Unternehmen ihre Rechner mit entsprechenden Firewalls oder anderen Sicherheitseinstellungen geschützt haben, kann auch die beste Hotline unseren Teilnehmenden nicht helfen.
Auch dies ist ein Grund dafür, dass es in den OLIM-Modulen keine verpflichtenden Chats gibt.

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Warum wird relativ häufig gechattet?

Posted in Uncategorized, Woche 3 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 4. Februar 2009

In unseren E-Learning-Modulen sind Chats nicht als verpflichtendes Element vorgesehen: wir haben es hier ja mit Berufstätigen zu tun, denen wir keine zusätzlichen Termine vorgeben möchten.
Wir beobachten aber, dass alle danach fragen und sich unbedingt zu Chats verabreden möchten. Es ist den Teilnehmenden und den Teams frei gestellt, das zu tun und sie machen regelmäßig Gebrauch davon. Oftmals ist es nach eigenen Aussagen für unsere Teilnehmenden das erste Mal, dass sie sich zum Chatten verabreden, also eine ganz neue Erfahrung mit einem Werkzeug, das in aller Munde ist, sie aber selbst noch nie erprobt haben.

Ich frage mich – und unsere Leser -, wie häufig Chats im Berufsleben sinnvoll genutzt werden und für wen eine Trainingssituation wie in diesem Modul eine willkommene Gelegenheit wäre, den Einsatz von Chats für eine reale Jobsituation zu erproben.

„Bergfest“

Posted in Woche 2 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 3. Februar 2009

Vor ziemlich genau einer Woche war die Präsenzveranstaltung, die Hälfte der Zeit für diesen Kurs ist also schon rum, wenn wir die Online-Vorbereitungswoche mitrechnen.
Im Kurs hat sich inzwischen eine erstaunliche Dynamik entwickelt: wir haben den Eindruck, dass sich die Teilnehmenden schon sehr gut kennen gelernt und vor allem Vertrauen zueinander gefasst haben – auch die virtuellen! Immer wieder gibt es persönliche Anmerkungen (Kind ist krank, interessanten Film gesehen, Verabschiedung ins Wochenende ohne Kurs,….), aber der fachliche Austausch steht über allem. Schön, zu sehen, dass sie nun auch bei technischen Fragen versuchen, sich gegenseitig zu helfen und Tipps austauschen. Auch die Bezüge zum Berufsalltag nehmen zu: immer öfter fällt den Teilnehmenden auf, woran so mancher Kommunikationsversuch oder eine Teamarbeit im Job krankt. Mal sehen, was sie so in Bezug auf die Fallstudienanalyse rausarbeiten werden.