Virtuelle Teamarbeit

Und was meinen Sie, liebe Leserinnen und Leser?

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 22. Februar 2009

Uns Moderatorinnen würde jetzt, nachdem der reale Kurs in virtueller Teamarbeit abgeschlossen ist, noch interessieren,

  • welche Themen in unserem Blog für Sie am interessantesten waren?
  • worüber Sie noch mehr erfahren möchten?
  • wo Sie ganz andere Erfahrungen gemacht haben?
  • auf welche Fragen Ihnen noch Antworten fehlen?
  • …..

Kurzum wir möchten Sie herzlich einladen, hier über das Thema „virtuelle Teamarbeit“ noch ein bisschen weiter und vertiefend zu diskutieren.

Und noch zwei Hinweise:
1. Zu den E-Learning-Aktivitäten in der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung wird in unregelmäßigen Abständen mit einem E-Newsletter berichtet:
Hier können Sie den OLIM-Newsletter bestellen: http://www.aww.uni-hamburg.de/fs_olim_newsletter.html

2. Die AWW beteiligt sich auch am bundesweiten Fernstudientag (27.2.09), Interessenten im Hamburger Umkreis können sich zum „Open OLIM„-Teil anmelden und so einen realen Einblick in die virtuelle Teamarbeit bekommen.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare, Fragen und Beiträge!
Die drei Moderatorinnen der virtuellen Teamarbeit

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Blick in den Rückspiegel…

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Sigrun Bones on 21. Februar 2009

… kein Kurs ist wie der andere. Teilnehmer und auch Technik sorgen immer wieder für Überraschungen. Wir bekommen immer wieder Anregungen, was wir das nächste Mal anders und besser machen können.

Auch wenn man nach der Präsenz mit dem Gefühl auseinander geht, dass die Teams auf einem guten Weg sind, kommt es unterwegs immer wieder zu Baustellen und Staus. Als Moderatoren geben wir sozusagen die Verkehrsregeln vor, die Teilnehmer sind dann einzeln und in Teams auf der Lernplattform unterwegs, und wir sorgen dann bei Bedarf für Staumeldungen und Umleitungen oder Pannenhilfe. Auch hier zeigt sich immer wieder, wie wichtig die Begleitung durch die Moderatoren für eine effektive und auch effiziente virtuelle Teamarbeit ist. In den letzten vier Wochen haben die Teilnehmer quasi ihre theoretische und praktische Fahrprüfung abgelegt, und wir haben sie als Fahrlehrer begleitet.

Die Moderatorinnen freuen sich schon auf den nächsten Durchgang…

Und nun wird noch mal nachgedacht…

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Sandra von der Reith on 20. Februar 2009

…über die vergangenen Wochen. Und das recht eifrig! Wir Moderatorinnen haben den unterschiedlichen Teams nämlich jeweils ein neues Forum frei geschaltet, indem sie dazu angeregt werden, abschließend noch einmal über ihre Teamarbeit zu reflektieren. Was ist richtig gut gelaufen? Wo ist noch Verbesserungsbedarf?
Das wird gerne angenommen! Die Mitglieder eines Teams überlegen beispielsweise noch einmal, wie sie ihre Zeit hätten besser einteilen können, und dass es besser gewesen wäre, die Arbeiten noch genauer aufzuteilen.
Ein anderes ist sehr zufrieden und hat sich bei einem Mitglied explizit für die tägliche „Witze-Zufuhr“ bedankt. Dieser Teilnehmer hatte sich im Vorhinein bereit erklärt, die anderen während der Online-Arbeit zu unterhalten – und seine Aufgabe großartig gemeistert.
Unschön ist, dass wir in einem Team noch kurz vermitteln mussten Ein Teilnehmer hat sich dort beschwert, dass sich ein Teammitglied seiner Meinung nach nicht abgemeldet hatte. Dabei klingt er sehr provokant – auf Nachfrage von uns stellt sich allerdings heraus, dass ihm gar nicht bewusst war, wie unfreundlich sein Posting wirkte. Die beiden haben sich nun über das Forum ausgetauscht, und siehe da, der „Beschwerdeführer“ hatte ein Posting zur Abmeldung schlicht und ergreifend übersehen.
Da sieht man mal wieder, wie schnell Missverständnisse entstehen – aber auch wie schnell sie sich auflösen lasen, wenn man sofort miteinander „redet“ – gerade beim virtuellen Arbeiten!

Und nun sind die Teilnehmenden nochmal dran!

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 19. Februar 2009

Seit heute morgen ist der Online-Evaluationsfragebogen für unsere Teilnehmenden frei geschaltet. Wir sind natürlich gespannt, wie die Bewertung/Einschätzung für diesen Lauf der virtuellen Teamarbeit ausfallen wird.

  • Wie wurde diese neue Erfahrung erlebt?
  • Werden Technikprobleme, die bei einigen aufgetreten sind, alles andere überlagern?
  • Was haben sie als Lerneffekt bewusst mitgenommen?
  • Wie wird unsere Moderation bewertet?
  • Wie wurde der zeitliche Aspekt eingeschätzt?
  • ………

Eine knappe Woche lassen wir unseren Teilnehmenden Zeit, den anonymen Fragebogen auszufüllen, dann setzen wir Moderatorinnen uns zusammen und werten die Rückmeldungen aus. So sind wir beim letzten Mal dem Wunsch nachgekommen, unseren Kursfahrplan um detaillierte Zeitangaben zu erweitern (hier gleich noch ein Tipp: auf den Internetseiten der AWW können sich Interessierte einige unserer Organisationshilfen für die virtuelle Teamarbeit anschauen und auch runterladen). Aufgrund unserer regelmäßigen Evaluationen und entsprechender Anpassungen – auch an neue Entwicklungen bei den E-Learning-Tools – optimieren wir das Modul kontinuierlich und halten es auf einem aktuellen Stand.

Das hören wir doch gern!

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Sigrun Bones on 18. Februar 2009

Zum Abschluss des Forums zu den Lernstilen und Lerntypen berichtet ein Teilnehmer von seinen Erfahrungen: wie wichtig das Wissen um Lernstile und Lerntypen für das Lernen und Arbeiten in der Gruppe sei. Wenn unterschiedliche Lernstile unvorbereitet aufeinandertreffen, kann es zu Spannungen kommen, denn ohne Verständnis fehlt auch die Toleranz für unterschiedliche Arbeitsweisen.
Auch in den Gruppenarbeiten wurde schon vorgeschlagen, die Aufgaben entsprechend der Lerntypen zu verteilen: die einen, die Hintergrundinformationen beschaffen, unterschiedliche Sichtweisen betrachten und als Diskussionsgrundlage in die Gruppe geben. Andere leiten die Gruppe an, bringen neue Ideen ein und sorgen für den Praxisbezug. Vielleicht probiert es ja eines der Teams im nächsten Durchgang aus – wir sind gespannt darauf!

Unterschiedliche Wege, ein Ziel…

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Sigrun Bones on 17. Februar 2009

…das zeigt sich immer wieder bei der Gruppenarbeit im Kurs, wie sich das Team organisiert, wie es diskutiert und wie es sich schließlich auf eine Lösung verständigt. Zum Abschluss der Gruppenarbeiten haben wir nun eine Forumsdiskussion über Rollen in der Gruppe angestoßen – die Teammitglieder können sich und andere in einigen Rollen wiederfinden.
Da gibt es diejenigen, die die Pläne umsetzen und für Struktur und Ordnung sorgen. Andere sind Gesprächsführer, die für Konsens und Fortgang stehen. Manche geben die Richtung vor und versuchen die Gruppe mitzuziehen, andere beleuchten die Aufgabe von allen Seiten und ordnen die Informationen. Dann sind dort auch die kommunikativen und kooperativen Mitglieder vertreten, die das Team zusammenhalten, während andere eher die kreativen Köpfe sind, die immer neue Ideen einbringen. Manche Teammitglieder halten den Kontakt zur Außenwelt und sind immer auf der Suche nach Neuem, andere bringen eher Bedenken ein und sorgen für eine gewisse Kontrolle.
Wie auch immer die Rollen verteilt sind, bisher haben alle Teams rechtzeitig eine ansprechende Lösung für die Gruppenarbeiten abgegeben. Auch hier gilt, dass es die Mischung an verschiedenen Gruppenrollen macht, um gemeinsam zu Ziel zu kommen.

So – die Teams können aufatmen

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Sandra von der Reith on 16. Februar 2009

 

Denn nun haben alle die zweite Teamaufgabe termingerecht eingereicht, und damit in diesem Bereich der virtuellen Teamarbeit alle Anforderungen für das Zertifikat erfüllt – denn das hat man, wie immer mal wieder gern erwähnt, nicht durch die Kursgebühr automatisch mit erworben ;-). Einen ersten Blick habe ich schon auf die sehr unterschiedlichen Lösungen geworfen, und damit steht fest: die Anforderungen sind erfüllt. So, nun heißt es für mich und meine Kolleginnen schnell ein Feedback zu erstellen, denn die Teilnehmer warten – so wie wir zuvor auf ihre Lösungen!

Unterschiede in der Aufgabenplanung

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 15. Februar 2009

Interessant ist es zu sehen, wie unterschiedlich die Teams an ihre Aufgabenplanung herangehen. Einige haben schon bei der Präsenz den gesamten Zeitraum terminlich abgestimmt und halten sich an ihre Vereinbarungen, andere hatten zunächst nur bis zur Abgabe der ersten Aufgabe geplant und mussten nun virtuell die Abstimmung über die zweite Teamaufgabe vornehmen. Dass dieses Vorgehen zusätzliche wertvolle Zeit braucht, haben letztere schnell gemerkt.
Dafür haben sie sich unsere Organisationshilfen in Form von Checklisten noch einmal genau angesehen und nutzbringend verwandt – wieder mal eine Beispiel dafür, dass es nicht nur einen Weg zum Ziel gibt und dass wir als Moderatorinnen offen sein müssen für ganz unterschiedliche Lernwege.

Da tut sich was!

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Sandra von der Reith on 14. Februar 2009

Und das ist gut so! Worum es hier geht? Um die Arbeitsweise unserer Teams. Besonders zwei der Teams haben unsere Verbesserungsvorschläge direkt in der zweiten Teamaufgabe  umgesetzt. So achten sie jetzt sehr genau darauf, welchen Kommunikationskanal sie benutzen, und werfen auch Forum und Dateiablage nicht mehr durcheinander. Am besten aber gefällt mir, dass die Diskussion in diesen Teams beim zweiten Anlauf viel ergebnisoffener verläuft: sie trauen sich nun, erst einmal Ideen zu sammeln und gemeinsam fortzuführen, ehe sie sie in eine Datei festschreiben. Da bin ich wirklich auf die Ergebnisse gespannt!

Ein Team scheint aber noch etwas Unterstützung zu brauchen: sie verzetteln sich beim Chat, wie man beim Lesen ihrer Protokolle sehen kann. Wir werden sie noch mal daran erinnern, verstärkt das Forum zu nutzen!

„Unsere Kommunikation“

Posted in Woche 4 der virtuellen Teamarbeit by Marion Bruhn-Suhr on 13. Februar 2009

….so steht’s in der Betreffzeile eines Forenbeitrags in einem Teamforum. Das verheißt erstmal nichts Gutes. Mal schauen, was da in dem Team los ist: wir haben es hier wohl wieder mit einem Fall zu tun, wo unterschiedliche Erwartungen aufeinander treffen:

  • die Einen möchten den ganz berufsbezogenen Ansatz mit praktischen Erfahrung — die Zielsetzung, mit der/für die dieses Modul ja auch konzipiert ist und
  • die Anderen möchten eher den psychotherapeutischen Aspekt der Teamarbeit/Gruppenarbeit beleuchtet haben und erlebt wissen.

Diese unterschiedlichen Erwartungen führen dann schon zu Konflikten, mit denen wir hier umgehen müssen. Da ist wieder viel Fingerspitzengefühl gefragt, aber wenn es uns gelingt, dass die Teammitglieder am Ende die Unterschiede verstehen, haben wir wirklich viel erreicht.